Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen

Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und

Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen

September 2016

Für die Ächtung völkischen Gedankengutes

Wir – die LAG Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit – setzen uns auf vielfältige Weise fachlich mit der Ideologie und den Ergebnissen der 12 Jahre dauernden Herrschaft des Nationalsozialismus auseinander. Auf Grundlage dieser Kompetenz ergreifen wir diese Initiative und rufen dazu auf, dieser Erklärung beizutreten:

„Völkisch“ ist nicht irgendein Adjektiv

Wer das „Völkische“ rehabilitieren will, dem muss unterstellt werden, faschistisches Gedankengut wieder salonfähig zu machen. Es ist die Anbiederung an die extreme Rechte. Es ist das Bemühen, mit jedem wiederbelebten Begriff aus der NS-Zeit auch ein Stück der Ideologie dieser Zeit in aktuellen Debatten zu verankern. Zuerst tauchte die „Lügenpresse“ wieder auf, dann die „Umvolkung“. Auch „Volksverräter“ gibt es schon wieder. Und nun die Forderung nach der Rehabilitierung des „Völkischen“ *).

Damit wird unverhohlen versucht, Begriffe, die grundlegend für die NS-Ideologie stehen, im heutigen Sprachgebrauch zu etablieren. Das akzeptieren wir nicht!

Wir brauchen:

  • ein gemeinsames Plädoyer für die demokratischen Grund- und Menschenrechte,
  • eine wehrhafte, für die Unantastbarkeit des Gleichheitsgrundsatzes und der Menschenwürde      eintretende Gesellschaft,
  • eine parteiübergreifende Ächtung des völkischen Menschen- und Gesellschaftsbildes.

 

Lassen Sie uns gemeinsam dafür einstehen!

 

Kontakt: Sprecherrat Renate Dreesen, Pfungstadt

 

*) Frauke Petry in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ am 10.09.2016 zu den Zielen AfD bei der Bundestagswahl 2017: „Sie habe ein Problem damit, „dass es bei der Ächtung des Begriffes ‚völkisch’ nicht bleibt, sondern der negative Beigeschmack auf das Wort ‚Volk’ ausgedehnt wird“. Der Begriff „völkisch“ sei letztlich „ein zugehöriges Attribut“ zum Wort „Volk“.

Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle in Frankfurt

 

Führung in der Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle in Frankfurt

 

Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die verfolgten Juden. Nahezu 10.000 Menschen wurden von hier mit Zügen gewaltsam in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet.

Führung durch die Gedenkstätte:

Mittwoch, 28. September 2016 – 17.00 Uhr 

Eine persönliche Anmeldung bis zum 20.9. ist erforderlich – Personalausweis unbedingt mitbringen

Begrenzte Plätze – Teilnehmerbeitrag 10,-€

Kontakt: Renate Dreesen, 1. Vorsitzende, Adam-Schwinn-Str.49, 64319 Pfungstadt, rdreesen@gmx.net, 06157/84470

www.synagoge-pfungstadt.de

Gedenkveranstaltung Sonntag, 25. September 2016

INITIATIVE „GEDENKORT GÜTERBAHNHOF DARMSTADT“

Träger: Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e.V. –Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. – Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt – GEW Stadtverband Darmstadt – Vereinigung der Verfolgten des Naziregime – Bund der Antifaschisten Starkenburg – einzelne Persönlichkeiten

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Jüdische Gemeinde Darmstadt

Gedenkveranstaltung

 zur Erinnerung an die aus Darmstadt deportierten Juden und Sinti 1942/1943

Sonntag, 25. September 2016

Beginn:11.00 Uhr

in der Jüdischen Gemeinde Darmstadt

Wilhelm-Glässing-Straße 26

www.denkzeichen-gueterbahnhof.de

 

      Programm:

Begrüßung : Peter Schmidt

Musik: Irith Gabriely und Caja Walk : Barbara Heller (1936*)  „Abendlied“

Oberbürgermeister Jochen Partsch für die Stadt Darmstadt

Daniel Neumann für die jüdische Gemeinde Darmstadt

Musik: Irith Gabriely und Caja Walk: Barbara Heller „Wehklage“

Renate Dreesen, Sprecherin der Initiative

Schüler der Mornewegschule und Bernhard-Adelung-Schule stellen Biografien vor

Musik: Irith Gabriely und Caja Walk:

                           Gaspard Kummer (1795-1870) Andante Op. 46

                           Georg Friedrich Fuchs (1752-1821)  Duo III Op. 19

www.denkzeichen-gueterbahnhof.de

 Kontakt:

Renate Dreesen, Adam-Schwinn-Str. 49, 64319 Pfungstadt, 06157/84470, rdreesen@gmx.net

Peter Schmidt, Lauteschlägerstr. 19 64289 Darmstadt, Tel 06151/74543, c.p.schmidt@arcor.de

 

Spendenkonto des Arbeitskreises ehemalige Synagoge Pfungstadt e. V.:

Stichwort „Initiative Güterbahnhof“   Sparkasse Darmstadt

IBAN: DE51 5085 0150 0050 003310 BIC: HELADEF1DAS

 

Patenschaften für Stolpersteine

Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e.V.

Renate Dreesen

Adam-Schwinn-Str. 49

64319 Pfungstadt

Tel: 06157/84470

www.synagoge-pfungstadt.de                                                            12.07.2016

 

Patenschaften

Stolpersteine in Pfungstadt am 21.10. 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde,

 

wir möchten Sie darüber informieren, dass wieder „Stolpersteine“ in Pfungstadt verlegt werden. In den letzten Jahren haben wir bereits für Paten geworben und suchen auch jetzt noch einige Paten. Vielleicht sind Sie bereit, selbst eine Patenschaft für einen Stolperstein zu übernehmen.

Der Stolperstein kostet 120,-€ . Falls Sie bereit sind, eine Patenschaft zu übernehmen, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen und den Betrag von 120,-€ auf das folgende Konto zu überweisen:

Sparkasse Darmstadt  BLZ 508 501 50 Konto 50003191    Stichwort „Stolpersteine“

IBAN:   DE63 5085 0150 0050 003191                  BIC:     HELADEF1DAS

 

Das Stolperstein-Projekt ist eine Idee des Kölner Künstlers Gunter Demnig, der die „Stolper­steine“ anfertigt und verlegt. Mitarbeiter des Städtischen Bauamts werden vorher die dazu erforderlichen Arbeiten auf dem Gehweg vor dem Haus verrichten. Informationen über das Projekt finden Sie unter www.stolpersteine.com.

Wir werden Ihnen gerne weitere Informationen zukommen lassen und Sie zu der Verlegung einladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie bei der Verlegung der Stolpersteine anwesend sein könnten.

Endlich werden auch die Stolpersteine in der Pfarrgasse verlegt werden und Angehörige der Familie Hess haben ihr Kommen zur Verlegung angekündigt.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Dreesen

1.Vorsitzende

 

3. Verlegung Stolpersteine in Pfungstadt 2016

PFUNGSTADT 21.10.2016 insgesamt 9 Stolpersteine

PFARRGASSE 33

HIER WOHNTE

ISIDOR HESS

JG. 1875

DEPORTIERT 1942

THERESIENSTADT

ERMORDET IN AUSCHWITZ

 

HIER WOHNTE

ROSA HESS

GEB. MEYER

JG. 1880

DEPORTIERT 1942

THERESIENSTADT

ERMORDET IN AUSCHWITZ

Die Steine sind bereits vorhanden, müssen aber noch verlegt werden.

 

SANDSTR. 24 (ab 39 Mittelgasse 1, ab 42 Borngasse 12) 2

HIER WOHNTE

BINCHEN STERN

GEB. PLAUT

JG. 1869

DEPORTIERT 1942

THERESIENSTADT

ERMORDET IN AUSCHWITZ

 

HIER WOHNTE

THERESE TERESE MAIER

GEB. LÖB

JG. 1874

DEPORTIERT 1942

THERESIENSTADT

ERMORDET IN AUSCHWITZ

 

HILLGASSE 4

HIER WOHNTE

ISAAK ISAK MEYER

JG. 1859

DEPORTIERT 1942

THERESIENSTADT

ERMORDET AM 26.11.1942

 

BORNGASSE 13

HIER WOHNTE

MORITZ SIMON

JG. 1879

LEHRER

DEPORTIERT 1942

REGION LUBLIN

ERMORDET

 

HIER WOHNTE

EMMA EMMY SIMON

GEB. RHEIN

JG. 1887

DEPORTIERT 1941

MINSK

ERMORDET

 

BÜCHNERWEG 15 

HIER WOHNTE

JOHANNA KAATZ

GEB. JAKOBOWITZ

JG. 1877

DEPORTIERT 1942

THERESIENSTADT

ERMORDET IN AUSCHWITZ

 

HIER WOHNTE

MAX KAATZ

JG. 1869

BERLIN

TOT AM 13.3.1942

Stolpersteine in Pfungstadt

Wir suchen Paten!

Im Oktober findet die nächste Stolpersteinverlegung in Pfungstadt statt.

Dafür suchen wir Paten. Ein Stolperstein kostet 120,00€

Schulklassen, Initiativen, Parteien und Privatpersonen können die Patenschaften übernehmen!

 

Besuch des Erinnerungsortes Liberale Synagoge am 26.6.2016

Besuch des

Erinnerungsortes Liberale Synagoge

 

im Klinikum Darmstadt

 

Sonntag, 26.06.2016 um 11.00 Uhr

Treffpunkt vor der Gedenkstätte

an der Menora

 Die Anmeldung ist erwünscht

Mitfahrgelegenheiten aus Pfungstadt werden auf Wunsch organisiert

 

Kontakt:      Renate Dreesen, 1. Vorsitzende, Adam-Schwinn-Str.49,

64319 Pfungstadt, Tel: 06157/84470, rdreesen@gmx.net

 

www.synagoge-pfungstadt.de

Mitfahrgelegenheiten aus Pfungstadt werden auf Wunsch organisiert

Kontakt:      Renate Dreesen, 1. Vorsitzende, Adam-Schwinn-Str.49,

64319 Pfungstadt, Tel: 06157/84470, rdreesen@gmx.net

 

Einladung zur Mitgliederversammlung 12.04.2016 um 19.00 Uhr

Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e.V.

Renate Dreesen

  1. Vorsitzende

Adam-Schwinn-Str. 49

64319 Pfungstadt

06157/84470

rdreesen@gmx.net                                                                                                       3.3.2016

 

Einladung zur Mitgliederversammlung  am  12.04.2016 um 19.00 Uhr

Liebe Mitglieder,

Die Mitgliederversammlung findet am Dienstag, 12.04.2016 um 19.00 Uhr

in der ehemaligen Synagoge statt. Sie sind herzlich eingeladen.

Seit einiger Zeit stellen wir mit großem Bedauern fest, dass unsere Veranstaltungen in aller Regel gut besucht sind, aber wenige Mitglieder zu unseren Veranstaltungen kommen oder an Exkursionen teilnehmen. Wir würden gerne auch wieder eine Ausstellung zeigen, aber die wenigen aktiven Mitglieder – das ist im wesentlichen der Vorstand – können das alleine nicht leisten. Natürlich sind wir sehr dankbar für Ihre finanzielle Unterstützung, aber wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an der Mitgliederversammlung teilnehmen würden.

Vielleicht haben Sie auch Kritik oder Anregungen an unserem Programm.

Das ist uns alles willkommen.

 

Tagesordnung

 

  1. Begrüßung
  2. Rückblick: 15 Jahre Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e.V.
  3. Bericht der Vorsitzenden
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Wahlen für den Vorstand
  6. Vorschläge zur Programmgestaltung
  7. Mitgliederwerbung
  8. Sonstiges

 

Vorschläge zur Tagesordnung bitte bis zum 1.4.2016 bitte an mich weiterleiten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Dreesen

Vorsitzende

 

Liszt, Chopin und Heinrich Heine

Liszt, Chopin und Heinrich Heine: 

Französische Verhältnisse

Ein literarischer Klavierabend



 mit

Dr. Burkhard Engel

Martin Engel am Flügel

 Martin Engel

Mittwoch, 9.3.2016  

Beginn: 19.30Uhr

Pfungstadt, Synagoge, Hillgasse 8

 

Eintritt: 12,-/7,-€ ermäßigt

  • Liszt, Chopin und Heinrich Heine:  Französische Verhältnisse.

  • Ein literarischer Klavierabend


  •                   In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Paris das musikalische Zentrum Europas. „Die edle Tonkunst überschwemmt unser ganzes Leben“, schrieb der scharfzüngige Heinrich Heine, „wie Heuschrecken kommen die Klaviervirtuosen jeden Winter nach Paris.“ Oft berichtete er von der musikalischen Saison in Paris in Zeitungsartikeln, mit denen er ein großes Publikum erreichte. Liszts virtuoses Klavierspiel war nicht zu übertreffen, „bei Liszt denkt man nicht mehr an überwundene Schwierigkeit … es offenbart sich die Musik“. Noch mehr gefiel Heine Chopin, der „Raffael des Fortepiano“. „Ein halbes Wort, ein halber Ton reichte aus, damit sie sich verstanden, und der Musiker antwortete mit überraschenden Erzählungen auf die Fragen, die der Dichter ihm leise stellte“, beobachtete Franz Liszt. 
Claude Debussy, dessen Talent von einer ehemaligen Chopin-Schülerin entdeckt wurde, traf 1885 im Alter von 23 Jahren in Rom den 74jährigen Franz Liszt, der ihm aus seinen romantisch-impressionistischen Klavierwerken (Année de pèlerinage) vorspielte. Liszt sei der größte Pianist, den er je gehört habe, schwärmte Debussy.

Mit Kompositionen von Chopin, Liszt und Debussy, gespielt von dem Pianisten Martin Engel, und Texten von Heinrich Heine, gelesen von Burkhard Engel, wird diese große Zeit wieder lebendig.

Weltreligionen im musikalischen Trialog

Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e.V.

Weltreligionen im musikalischen Trialog

Trialog

 

Irith Gabriely, Klarinette (Haifa)

Abuseyf Kinik, Sass, Percussion, Gesang

Hans-Joachim Dumeier, Orgel (Michelstadt)

 

Donnerstag, 17. März 2016

Beginn: 19.00Uhr

Pfungstadt, Synagoge, Hillgasse 8

Trialog 5 - 1 Trialog 6 - 1 Trialog 4 - 1 Trialog 3 - 1 Trialog 2 - 1 Trialog 1 - 1

Eintritt 15,-/10,-E

 

Kontakt: Renate Dreesen,1.Vorsitzende, Adam-Schwinn-Str. 49, 64319 Pfungstadt, rdreesen@gmx.net

www.synagoge-pfungstadt.de

Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt BLZ 508 501 50 Konto 5000319

Konzert für Flüchtlinge

Konzert  für  Flüchtlinge

   mit Irith Gabriely und

Wolfgang Kleber,Kantor der ev. Pauluskirche

Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Dienstag, 9. Februar 2016

Beginn: 15.00Uhr

Pfungstadt, Synagoge, Hillgasse 8

Flüchtl 6 Flüchtl. 5 Flüchtl. 4 Flüchtl. 3 Flüchtl. 2 Flüchtl 12 Flüchtl 11 Flüchtl 10 Flüchtl 9 Flüchtl 8 Flüchtl 7

Das war ein tolles Konzert! Danke!